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Afrika ist durch den Klimawandel besonders gefährdet. Klimamodelle ergeben, dass in Nordafrika und im südlichen Afrika wegen geringerer Niederschläge und erhöhter Verdunstung die Wasserversorgung bedroht ist. Die Zahl der Menschen in afrikanischen Küstengebieten, die von Überschwemmungen betroffen sein werden, soll von einer Million im Jahr 1990 auf 70 Millionen im Jahr 2080 ansteigen.
Die notwendigen finanziellen Mittel für die Anpassung an den Klimawandel können nur zu einem geringen Teil von den Ländern selbst aufgebracht werden. Nach dem Verursacherprinzip sind die Industrieländer gefordert, zusätzliche Mittel zur Verfügung zu stellen.
Was sind die Auswirkungen des Klimawandels in Afrika, wer sind die Betroffenen? Wie lassen sich Anpassung und die Förderung von Entwicklungsprozessen angesichts schwacher Staaten sinnvoll kombinieren?
Welche Konzepte enthalten die „Nationalen Programme für Anpassungsmaßnahmen (NAPAs)“?
Wie lassen sich Klimaopfer entschädigen? Kann man Klimaschäden versichern?
Es diskutierten Nelson Muffuh (Christian Aid, Großbritannien), Stefan Rostock (Action pour un Développement Équitable, Intégré et Durable – ADEID / EED, Kamerun), Thomas Loster (Müncher Rück Stiftung), Erasmus Aborley (BUND-Netzwerk Friends of the Earth, Ghana) und Kristina Dietz (Freie Universität Berlin) unter Moderation von Christoph Bals (Germanwatch)