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Gerhard Wallmeyer arbeitet als Bildungsreferent beim Christlichen Verein Junger Menschen in Hamburg. Da lernt er Monika Griefahn und Harald Zindler kennen. Sie suchen gerade einen Raum für ihre frisch gegründete Bürgerinitiative, den Wallmeyer schnell gefunden hat. Von nun an hilft er ihnen im Büro.

Die erste Aktion

Kurz darauf klettert Harald Zindler auf den Schornstein der Pestizidfabrik Boehringer in Hamburg und bleibt dort für 26 Stunden hängen. Noch am selben Tag, dem Abend des 24. Juni 1981, flimmern die Bilder der Schornsteinbesetzung über die Fersehbildschirme Millionen Deutscher. Sie werden aufmerksam auf die gravierende Umweltverschmutzung, die Boehringer mit der Freisetzung von Dioxinen verursacht. Die kleine Bürgerinitiative ist nun bekannt und viele entschliessen sich, spontan zu Spenden.

Plötzlich landen täglich 3 große Säcke Post und Spenden auf dem Schreibtisch von Gerhard Wallmeyer, der bis dahin alle Zuwendungen in einer kleinen Zigarrenkiste aufbewahren konnte. Rund 25 Jahre und unzählige spektakuläre Aktionen später, ist Wallmeyer Profi-Fundraiser. Sein Büro ist jetzt in einem alten Hafenspeicher, nunmehr Deutschland-Zentrale der Bürgerinitiative. Diese ist inzwischen mit über 500.000 Mitgliedern die größte Umweltschutzorganisation Deutschlands. Greenpeace Deutschland e.V. hat seinen Hauptsitz in dem Hafengebiet von Hamburg.

Heute...

Wallmayer arbeitet im Elb-Speicher mit über 150 weiteren Festangestellten, die Themen setzen, Fakten recherchieren, Studien betreiben, bundesweite Pressearbeit machen, die Ehrenamtlichen betreuen und natürlich die Verwaltungsarbeit erledigen. Ausserdem sitzen dort auch alle weiteren Unternehmungen von Greenpeace, wie die Redaktion des Greenpeace Magazin, das Einkaufsnetz und die Umweltstiftung. In einem eigenen Büro am Schulterblatt  hat Greenpeace Energy seine Büros. Der 19 99 gegründete Stromanbieter bezieht seinen Strom nur aus Quellen der Erneuerbaren Energien.


© 2010 Greenpeace Berlin, letzte Änderung: 30.04.2010 News als RSS